Nächste Kulturveranstaltungen

05/06/2012
Vor 50 Jahren fand in München ein politisches Treffen statt, das sich als wegweisend für den Demokratisierungsprozess Spaniens erweisen sollte. Vom 5. bis zum 8. Juni 1962 debattierten 118 spanische Oppositionspolitiker gemeinsam mit Vertretern aller Parteien über eine Überwindung der Diktatur Francos. Die durch die Propaganda des Regimes als „contubernio“ (Schandtreffen) gebrandmarkte Zusammenkunft hatte für die Rückkehrer gravierende Konsequenzen. Doch wurde in München jener Geist des Konsenses geboren, der nach 1975 zum Schlüsselbegriff des friedlichen und erfolgreichen Übergangsprozesses werden sollte. Fernando Álvarez de Miranda (1924) und Carlos María Brú (1927) waren Teilnehmer dieses historischen Ereignisses und werden beim Gespräch in München zu Gast sein.

16/06/2012 - 22/06/2012
Dieses Jahr stehen die lateinamerikanischen Filmtage im Zeichen des chilenischen Kinos. Die Bandbreite der inter-national bekannten Kinofilme reicht von sensibel gespielten Selbsterfahrungstrips wie Alberto Fuguets’ Música campesina bis hin zu sozialkritischen Produktionen wie Haucho – Ein Tag im Leben.

19/06/2012
Als Ángelas Vater Leo unerwartet erkrankt, reist sie mit ihrem Sohn zu ihm. Doch Leo stirbt noch vor ihrer Ankunft. Durch Charo, seiner Geliebten, erfahren sie von der miserablen Lage des väterlichen Lokals, das bis auf sieben Billardtische nichts mehr zu bieten hat.

10/07/2012
Carlos verdient sein Geld mit Kunstschmuggel. Ana arbeitet in einer Flüchtlingsberatung, während ihr Sohn sich immer mehr zurückzieht und Mikel ist nach sechs Jahren Gefängnis wieder in Freiheit. Alle drei sind auf der Suche nach ihrem Platz im Leben und hoffen auf eine zweite Chance.

17/07/2012
Die Presse- und Meinungsfreiheit ist ein wesentlicher Bestandteil der Menschenrechte. Aus religiösen, politischen, kulturellen oder historischen Gründen, setzen sich jedoch einige Staaten über das Recht auf freie Meinungsäußerung hinweg. Wer in diesen Ländern dennoch versucht, Missstände offenzulegen, riskiert nicht selten Verfolgung, Repressionen oder Vertreibung. Im Juli sind in der Villa Waldberta, dem internationalen Künstlerhaus der Stadt München, verfolgte Exil-Schriftsteller aus fünf Ländern zu Gast. Einer von ihnen ist der Kubaner Amir Valle, der in seinen preisgekrönten Büchern von der Liebe und der Wut erzählt, die er für sein Heimatland empfindet.